In Deutschland ist die Berufsbezeichnung Tierphysiotherapeut leider gesetzlich nicht geschützt. Jeder kann sich ohne jegliche Ausbildung so nennen. Aber Tierphysiotherapie will gelernt sein. Achten Sie bei der Wahl Ihres Tierphysiotherapeuten unbedingt auf seine Ausbildung. Diese sollte am besten an einer speziellen Schule stattgefunden haben und von einem Verband,  z.B. dem BVFT, zertifiziert sein.
Ihr Tierphysiotherapeut sollte eng mit Ihrem Tierarzt zusammenarbeiten und Sie im Zweifelsfall auch immer an ihn verweisen.
Eine Befunderhebung und ein Behandlungsplan sind notwendig, um ein optimales Behandlungsergebnis für Ihr Tier zu erreichen. Beides sollte Ihnen ausgehändigt werden.
Als Besitzer sollten Sie in die Behandlung Ihres Tieres einbezogen werden, z.B. durch Übungen, die Sie Zuhause mit Ihrem Tier druchführen.
Und zu guter Letzt: ein guter Tierphysiotherapeut arbeitet in erster Linie mit seinen Händen. So nützlich Geräte wie ein Unterwasserlaufband oder ein Magnetfeld auch sind, sind sie doch begleitende Maßnahmen und sollten auch so eingesetzt werden.  Wenn Hunde pauschal immer ins Unterwasserlaufband geschickt werden, weil sich das teure Gerät ja auch irgendwie rechnen muss, Massagen oder andere manuelle Therapien nur kurz oder gar nicht stattfinden, hinterfragen Sie das bitte kritisch.

Über die Wahl des richtigen Therapeuten
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