Immer wieder hat man es als Tierphysiotherapeut mit Tieren zu tun, bei denen eine klassische Physiotherapie aufgrund ihres Verhaltens kaum anwendbar scheint. Dazu zählen angespannte, hyperaktive, ängstliche oder aggressive Tiere, aber auch Tiere mit Verhaltens- oder Zwangsstörungen.
Gerade Tiere aus dem (Auslands-)Tierschutz oder aber auch aus dem Sportbereich, die zu viel oder zu ehrgeizig trainiert werden, zählen zu dieser Gruppe. Aber auch der kleine Terrier aus der Nachbarschaft, der aufgrund seines großen Egos Menschen überflüssig findet und sich nicht einfach anfassen und behandeln lassen mag, kann zum Problem in der Physiotherapie oder beim Tierarztbesuch werden.
Bevor man sich körperlichen Problemen zuwendet, ist es für diese Tiere wichtig, geistig und seelisch zur Ruhe zu kommen. Hier haben sich Entspannungsmassagen bewährt, auch eine Kräuterstempelmassage oder die Massage mit einem warmen Körnerkissen, dem entspannende Duftzusätze beigefügt sind, kommen hier zum Einsatz.
Auch die klassische Akupunktur kann helfen, die Psyche Ihres Problemfells wieder in Einklang zu bringen.
Mir ist es wichtig, für das Tier günstige Rahmenbedingungen bei der Behandlung zu schaffen, ihm Zeit zu lassen und so eine Vertrauensverhältnis zwischen Ihrem Tier und mir als Therapeutin zu schaffen.